Tuesday, December 12, 2006

10.12.2006 München Feierwerk

Nach der 3 stündigen Fahrt kamen wir etwas zerkittert und müde in Stuttgart an. Dort erwartete uns jedoch eine freudige Überraschung: Wir durften in der Gäste-Wohnung von Ariane schlafen, die Schwester von Tina. Tina kümmert sich um das Management der Band Marnie.
Die Altbauwohnung haut uns alle um, so gemütlich und nett eingerichtet, daß wir uns ganz schnell in die warmen, kuscheligen Betten packen und sofort einschlafen.














Cani und Zwie waren so angetan, daß sie nach Zwieback und nem Carsten Bier ihre Singer- Songwriter-Fähigkeiten unter Beweis stellten.

Am frühen Nachmittag brummen wir nach München. Das Feierwerk empfängt uns mit allen Annehmlichkeiten, die man sich so wünschen kann. PA von KS, Pult Yamahatsnichtleicht PM3500, auf der Bühne lachen uns Martin LE400 an. Puh, der tach wird jut.
Wurde er auch. Tatti, ebenfalls vom Management, besucht uns. Später in dieser Nacht werden wir bei ihr im Keller unseren Rausch ausschlafen. Mehr werde ich von diesem Abend aus Gründen des guten Anstands nicht berichten, außer einem Zitat: " Abschuss mit Ansage".

Die Show gefällt, die Leute sind von Anbeginn am Wippen, Marnie brutzelt sich in die Hirnwindungen.
Hatte ich schon erwähnt, daß ein besonderes Erlebnis der DED Show ist, wenn Meena mit den Dogs "Undivided" durch Singen und Schnellsprech perfekt ergänzt?

Hier mal ein verwaschenes Bild von den Dogs beim Rocken:

















Bassit, der oder Bassistin, die (auch Grooveminister genannt):
















Hier sehen das Exemplar von Marnie, den guten Zwie.
Bassmenschen sind schon etwas Besonderes. Meistens sind sie, so wie unser Zwie, der ruhende Pol(e) einer Musikerformation. Das müssen sie auch sein, denn ihnen kommt eine nicht weniger komplizierte Aufgabe zu wie dem Trommlermenschen. Sie sind dafür zuständig, daß das auf der Bühne zusammengesemmelte Erlebnis mit einem kräfitgen Fundament untermauert wird. Auch haben sie dafür zu sorgen, daß der Trommlermensch sein "jetz hau ich hierhin und nu dresch ich dahin" mit dem Bassmenschen ein wenig kombiniert. Bassmenschen brauchen ein sehr langen rechten Arm, damit sie die Saiten besser anschlagen können, weil der umgebaute Tennisschläger um ihren Hals in Kniehöhe hängt. Dafür kann der linke Arm auch gern mal kürzer sein, hat ja eh kaum was zu tun.
Einige Bassmenschen tragen aufgrund verkürzter Arme ihr Instrument auf Brusthöhe, dies sind meist Krieger der Gattung "Funkmusikbassmensch".
Bassmenschen haben den großen Vorteil, sich auch nicht soviel merken zu müssen, da ihr Instrument glücklicher 2 Saiten weniger hat als ein Gitarre. Deshalb brauchen sie nur beim Gitarrenmenschen abgucken wo der seine Hände rumgewickelt hat, und versuchen, bei ihrem Instrument irgendwas in Nähe davon zu treffen.

Ich glaub, ich krieg bald Kloppe... :-)

Nils

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